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Ausstellungen

ARMANDO RONCA. Architektur der Moderne in Südtirol

Eurotel Meran I, Meran 1958-1960, perspektivische Ansicht, Stadtarchiv Meran

ARMANDO RONCA
Architektur der Moderne in Südtirol
1935-1970


Eröffnung:
Samstag, 14. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Dauer: 15. Oktober 2017 – 14. Januar 2018
Kuratoren: Andreas Kofler, Magdalene Schmidt

 


Unter den städtischen Bauwerken aus der unmittelbaren Nachkriegszeit nehmen die Projekte des gebürtigen Veroneser Armando Ronca in Südtirol einen quantitativ und qualitativ herausragenden Stellenwert ein. In den vier Jahrzehnten seiner Berufstätigkeit konnte der Architekt ein außerordentlich großes Auftragsvolumen bewältigen. Seine zahlreichen Gebäude, die hauptsächlich in Südtirol, einige im Trentino und in Mailand und vereinzelt im übrigen Italien zu finden sind, stehen für die Architektursprache ihrer Zeit. Mit über 30 gebauten Projekten Jahren prägt Ronca die modernen Stadtbilder von Bozen und Meran.

Den Auftakt zur Ausstellung bildet eine eigens zu diesem Anlass angefertigte Bildstrecke des österreichischen Bildhauers und Fotografen Werner Feiersinger. Die Projektauswahl in den nächsten Räumen erzählt mit Hilfe von Plänen, Schaubildern und Fotos in chronologischer Reihenfolge vom Schaffen Roncas. Ein Dokumentarfilm von Giuseppe Tedeschi über die jetztigen Bewohner des Meraner Eurotels beleuchtet die aktuelle Nutzung des ehemaligen Hotels. In Interviews, die Susanne Waiz und Carolina Rigoni geführt haben, geben Zeitzeugen und Verwandte Roncas Auskunft über den Architekten und sein Lebenswerk.

Eine Publikation erscheint bei Park Books. Das Buch präsentiert erstmals umfassend rund 40 Bauwerke Armando Roncas in Meran und Bozen. Einzelne Gebäude wie beispielsweise das Meraner Eurotel werden eingehend analysiert und dokumentiert. Darüber hinaus zeigt die Monografie sämtliche noch erhaltene Gebäude Roncas in neuen Bildern des Wiener Architekturfotografen Werner Feiersinger.
Publikation
Wissenschaftler Leiter: Jörg Stabenow.
Beiträge: Andreas Kofler, Massimo Martignoni, Giorgio Mezzalira, Magdalene Schmidt, Luigi Scolari und Jörg Stabenow sowie mit Fotografien von Werner Feiersinger.