kunst Meran|o arte

Ausstellungen

In Zusammenarbeit mit:

Werke

Czernin Adriana, Verwicklung 2000
Margherita Spiluttini, Golling, from the series "After nature", 1994
Ulrike Königshofer, On the Construction of Identity (II): Consistency, 2011




Das einzige was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem andere Zustand der Welt. Und diese Sehnsucht ist revolutionär.

Heiner Müller


DESIRING the real. Austria contemporary

Bele Marx & Gilles Musard, Clothes Hangers, 2010-2011


Eröffnung: 21. Juni 2013, um 18 Uhr bei Kunst Meran 
in Anwesenheit der österreichischen Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
und der Kulturlandesrätin Dr. Sabina Kasslatter Mur

Orte und Dauer der Ausstellungen:
Kunst Meran    22. Juni – 25. August
Museion          22. Juni – 22. September


Kuratorin: Karin Zimmer


DESIRING THE REAL ist eine Ausstellung des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, Sektion für internationale Angelegenheiten und Kultus, und präsentiert Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die in den vergangenen Jahren für die Kunstsammlung des Bundes angekauft wurden, ergänzt durch Leihgaben.

Bei KUNST MERAN zeigen elf Künstler unterschiedliche Modelle der Wirklichkeit und stellen die Bedeutsamkeit der Realität ins Zentrum ihrer Arbeit. Die Fotos von Catrin Bolt, Bele Marx & Gilles Mussard und Margherita Spiluttini, die Installation von Siggi Hofer, die Landschaft von Michael Goldgruber zerstreuen die Erwartungen der Beobachter, untergraben deren symbolische und linguistische Assoziationen und lassen uns somit darüber nachdenken, wie sehr unser Blick vom medialen Filter beeinflusst ist. Die Fotografie von Maria Hahnenkamp, die Installation von Ulrike Königshofer, das Video von Adriana Czernin und auch jene von Josef Dabernig und Hannes Zebedin vertiefen zusätzlich das Thema der Identität, das „sich Öffnen“ gegenüber einer Vielzahl von Interpretationen und Variationen, die Tatsache dass die Komplexität der Existenz nicht auf eine bestimmte Interpretation festgelegt werden kann. Esther Stocker experimentiert in ihrer Installation einen abstrakten Raum, in welchem sie Bedeutung und Realität neu ordnet.

Im Rahmen von Desiring the real stellt das undefinedMUSEION in seinem Project Room zwei unveröffentlichte Projekte vor, die nacheinander gezeigt werden.

Auf die Installation Phasenraum von Judith Fegerl (22/06 bis 28/07) folgt eine Intervention von Lepold Kessler (09/08 bis 22/09).

Diesen junger Kunst aus Österreich gewidmeten Schwerpunkt ergänzt das für die Medienfassade des Museion entwickelte Video Decomposition von Rainer Gamsjäger (Projektionen: 20/07, 21/07, 23/07, 22 Uhr).

Teil der Ausstellung ist darüber hinaus eine Performance des Tänzers und Choreographen Sebastian Prantl im Programm des Festivals Tanz Bozen (in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut, 23/07, 18 Uhr).


KUNST MERAN, Teilnehmende KünstlerInnen:
Catrin Bolt (Friesach, 1979), Adriana Czernin (Sofia, 1969), Josef Dabernig (Kötschach-Mauthen, 1956), Michael Goldgruber (Leoben, 1975), Maria Hahnenkamp (Eisenstadt, 1959), Siggi Hofer (Brunico, 1970), Ulrike Königshofer (Koglhof, 1981), Bele Marx & Gilles Mussard (Salisburgo, 1968, Parigi, 1956), Margherita Spiluttini (Schwarzach, 1947), Esther Stocker (Silandro, 1974), Hannes Zebedin (Lienz, 1976).

MUSEION, Teilnehmende KünstlerInnen:
Judith Fegerl (Wien, 1977), Rainer Gamsjäger (Bad Ischl, 1974), Leopold Kessler (München, 1976).


Desiring the Real tourt seit April 2012 durch verschiedene Staaten. Die ersten Stationen waren das MOCAB Museum of Contemporary Art Belgrade, Serbien, das MUAC Contemporary Art University Museum Mexico City und das FIC Cervantino International Festival, Universitat von Guanajuato, Mexiko, das Centro de Arte Contemporáneo Wifredo Lam in Havanna, Kuba und die Galerie GAALS in Culiacan, Mexiko und das Museum für zeitgenössische Kunst Zagreb, Kroatien.