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Ausstellungen

DIE 36 PROJEKTE IN DER AUSSTELLUNG

Aus ca 300 Einreichungen hat die internationale Jury eine Auswahl von 36 Architekturprojekten getroffen.

Museum und Gästetrakt, Benedektinerabtei Marienberg, Burgeis/Mals. Arch. Werner Tscholl, 2008. Foto: René Riller.
Steinschlagschutzgalerie Trafoi/Stilfs. Arch. Siegfried Pohl, 2009. Foto: Archiv Bildraum.
Fernheizwerk Meran. Arch. Luca Canali, 2007. Foto: Oskar Da Riz.
Dreifamilienhaus Dubis, Meran. Arch. Sylvia Boday & Rainer Koberl, 2009. Foto: Lukas Schaller.
Brücke in Hafling. Bilfinger Berger Instandehaltung GmbH, 2008. Foto: Ludwig Thalheimer.
Krafthaus Weger, St. Martin in Passeier. Arch. Thomas Wiedmer, 2007. Foto: Ursula Gasser.
Grundschule Marling. Arch. Arnold Gapp & Stephan Marx, 2009. Foto: Jürgen Eheim.
Wohnhaus Höller, Lana. Arch. Höller & Klotzner, 2009. Foto: Ulrich Egger.
Gesundheits- und Sozialsprengel Lana-Umgebung, Lana. Arch. Höller & Klotzner, 2011. Foto: Ulrich Egger.
Kellerei Nals Margreid, Nals. Arch. Markus Scherer, 2011. Foto: Bruno Klomfar.
Mensa der Grundschule Rosmini, Gries/Bozen. Arch. Pardeller Putzer Scherer, 2008. Foto: Boris Miklautsch.
Landwirtschaftliches Betriebsgebäude am Egghof, Bozen. Arch. Susanne Waiz, 2008. Foto: René Riller.
Technoalpin, Bozen. Arch. Johannes Niederstätter/VWN Architects/Roland Baldi, 2010. Foto: Oskar Da Riz.
Teilsanierung des ehemaligen Alumix-Werkes, Bozen. Arch. Valentino Andriolo, 2009. Foto: Studio Valentino Andriolo.
Wohnanlage EA7 Kaiserau, Bozen. Arch. Christoph Mayr Fingerle, 2008. Foto: Walter Mair.
Siedlung Gartenweg, Kaltern. Arch. feld72, 2010. Foto: Herta Hurnaus.
Wincenter, Kaltern. Arch. feld72, 2006. Foto: Herta Hurnaus.
Bürogebäude ASA/Prodata, Kaltern. Arch. Sapinski Salon Flora-Sommer, 2009. Foto: Richard Becker.
Le Verre Capricieux Garten Pavillon, Tramin. Arch. David Stuflesser. Foto: Günter Richard Wett.
Feuerwehr Margreid. Bergmeisterwolf Architekten, 2009. Foto: Günter Richard Wett.
Kulturzentrum im Nivesstadel, Wolkenstein. Arch. RudolfPerathoner, 2010. Foto: Günter Richard Wett.
Naturparkhaus Puez-Geisler/Grundschule/Kindergarten St. Magdalena, Villnöß. Burger Rudacs Architekten, 2009. Foto:Paul Ott.
Fernheizzentrale Brixen. Modus Architects Attia-Scagnol, 2006. Foto: Jürgen Eheim.
Umbau Südtiroler Volksbank, Brixen. Weber Winterle Architetti, 2008. Foto: Günter Richard Wett.
Pädagogisches Gymnasium "Josef Gasser" und Kindergarten, Brixen. Arch. & Keller, 2008. Foto: Franck Aussiecker.
Platzgestaltung Augustiner Chorherrenstift Neustift/Vahrn. Arch. Markus Scherer, 2010. Foto: Bruno Klomfar.
Haus D, Neustift/Vahrn. Pauhof Architekten, 2007. Foto: Matteo Piazza.
Franzensfeste. Arch. Markus Scherer & Walter Dietl, 2009. Foto: Alessandra Chemollo.
Sport & Wellnesscenter Cascade, Sand in Taufers. Arch. Christoph Mayr Fingerle, 2011. Foto: René Riller.
Sportanlage St. Martin, Ahrntal. Arch. Stifter + Bachmann, 2007. Foto: Lukas Schaller.
Sanierung Altes Widum, Prettau. EM2 Architekten, 2011. Foto: Günter Richard Wett.
Jagdhaus Tamers, St. Vigil in Enneberg. EM2 Architekten, 2008. Foto: Günter Richard Wett.
Atelier Alois Anvidalfarei, Ciaminades in Abtei. Arch Siegfried Delueg, 2011. Foto: Günter Richard Wett.
Kindergarten Niederdorf. Arch. Stifter + Bachmann, 2008. Foto: Lukas Schaller.
Ansitz Pernwerth, Innichen. Arch. Christoph Mayr Fingerle, 2007. Foto: Nicolò Degiorgis.
ZIV - Zivilschutzzentrum Innichen. Arch. Alleswirdgut, 2007. Foto: Herta Hurnaus.

NEUE ARCHITEKTUR IN SÜDTIROL 2006-2012

Winecenter in Kaltern, Arch. Feld 72. Foto Hertha Hurnaus.

Dauer der Ausstellung:
11. Februar – 6. Mai 2012
Kurator: Flavio Albanese
In Zusammenarbeit mit: Architekturstiftung Südtirol und Südtiroler Künstlerbund
Jury: Flavio Albanese (I), Wolfgang Bachmann (D), Bettina Schlorhaufer (A), Annette Spiro (CH) und Vasa Perovic (SI)
Katalog: Springer Verlag, Wien-New York, 336 Seiten. [www.onlab.ch]

Seine besondere geopolitische und kulturelle Dimension machen Südtirol weiterhin zu einer wahren „case history“ zeitgenössischer Architektur.
So ergab sich aufgrund des Erfolges der ersten Ausgabe der Ausstellung „Neue Architektur in Südtirol 2000 – 2006“ im Jahr 2006 die Notwendigkeit, diesen Weg weiterzuverfolgen und ein kritisches Augenmerk auf diese lebendige und innovative Architekturbewegung zu richten, die auf immer größeres internationales Interesse stößt.
Die aus Flavio Albanese, Wolfgang Bachmann (D), Bettina Schlorhaufer (A), Annette Spiro (CH) und Vasa Perovic (SI) zusammengesetzte, internationale Jury, hat die neueste Südtiroler Architektur auch für diese zweite Ausgabe einer strengen Analyse unterzogen und aus den 280 eingereichten Projekten 36 Werke ausgesucht.
Auf inhaltlicher Ebene wurde im Zuge globaler,  sozioökonomischer Veränderungen, ein grundlegender Paradigmenwechsel gegenüber der ersten Ausgabe vollzogen.
Die Auswahllogik folgt dieses  Mal vermehrt aktuellen Zeitthemen: Unbeständigkeit, Vorläufigkeit, Narrativität, Unschuld sowie die Frage einer zeitgenössischen  Neudefinition der Idee der Landschaft sind die zentralen Wegweiser, an denen sich die Ausstellung Neue Südtiroler Architektur 2006-2012 orientiert.

In perfekter Übereinstimmung mit dieser Sichtweise wurde die Ausstellung in Form einer fließenden und poetischen Bilderzählung konzipiert. Eine vielstimmige Erzählung, kuratiert von Flavio Albanese und asa studioalbanese in Zusammenarbeit mit undefinedONLAB, einem auf territoriale Kommunikation spezialisierten Berliner Grafikstudio, visuell kommentiert  vom Videomacher Giuseppe Tedeschi, dessen Aufgabe in der Beschreibung der lyrischen Dimension der neuen Südtiroler Landschaft bestand.
Bereits von Beginn an wurde Neue Architektur in Südtirol 2006-2012 unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten des 2.0 Universums in Funktion einer uneingeschränkten Verbreitungsmöglichkeit und Reproduzierbarkeit konzipiert und entwickelt.
Der Programmierer Paolo Mennea hat zusammen mit ONLAB ein umfassendes Digitalisierungssystem für dieses Projekt geschaffen, mit dessen Hilfe die Ausstellung weltweit gesendet, heruntergeladen und wiedergegeben werden kann, wobei sie einen leichten, virushaften, globalen kulturellen sprawl auslöst.
Eine innovative und revolutionäre Form neuer Zielentwicklung für die Architekturausstellung, indem diese als eine über Raum und Zeit vermittelte Botschaft imaginiert wird.

Ausstellungs-Rundgang